Was du bei der Auswahl deiner Slackline beachten solltest

Slackline, was beachten
was beachten beim Kauf einer Slackline

Slackline – die richtige für mich

Die Slackline ist eins der besten Geräte für das Training des Gleichgewichts. Ohne wirklich großen Aufwand kann dieses Sportgerät überall aufgebaut werden. Zuweilen sogar ohne das Vorhandensein von Bäumen oder Laternen. Je nachdem ob du Einsteiger in die Welt der Slacklines bist oder schon Fortgeschrittener Benutzer, hast du andere Ansprüche an dein Trainingsgerät. Die wohl wichtigsten Attribute sind die Länge, die Dehnung wie auch die Breite der Slackline. Auf diese verschiedenen Punkte gehen wir nun ein:

Die Wahl der passenden Länge

Besonders für Starter sind kürzer Längen von 10 – 15 Meter optimal. Diese hängen nicht zu sehr durch und können somit auch mit geringerem Abstand zum Boden gespannt werden. Coole Sprungtricks sind damit auch möglich und der Einstieg damit ist optimal, um erst einmal Sicherheit zu bekommen. Diese niedrig zu spannenden kürzeren Slacklines sind auch besser für Kinder geeignet. Der Stand ist stabiler und es schwingt weniger. Sollten beispielsweise Bäume in diesem Abstand fehlen, gibt es auch Zubehör, welches das Aufbauen einer Slackline auch ohne Bäume ermöglicht. Darüber hinaus möchte ich noch erwähnen, dass natürlich auch längere Slacklines kürzer gespannt werden können. Hier bestimmt auch der Preis die Länge. Motivierten und sehr ambitionierten Sportlern ist also anzuraten, schon jetzt eine längere Slackline zu kaufen – es spart einfach Geld. Für den eigenen Spaß im Garten oder der Kinder ist eine kürzere 15 Meter Slackline absolut ausreichend.

Welche Breite ist für mich optimal

Auch hier bestimmt die Erfahrung und der eigene Fortschritt die benötigte Breite. Es gibt für Einsteiger gute 5 cm Breite oder für Fortgeschrittene bis zu 2,5cm breite Slacklines zu kaufen. Meist sind die etwas kürzeren auch breiter. Für den Einstieg in das Slacklineiversum sind weniger rutschige 5 cm klar zu empfehlen. Die ersten Erfolge und der Spassfaktor sind hier einfach höher. Darüber hinaus können breitere Bänder viel härter gespannt werden, was ein großer Vorteil bei Sprungtricks ist.

Wie hoch sollte die Dehnung sein

Wie man sich vorstellen kann, stellt eine stärkere Dehnung auch größere Anforderungen an den Turnenden. Deshalb ist das objektive Einschätzen der eigenen Fähigkeiten wichtig. Dies erspart späteren Frust oder erhöht die Motivation. Eine schwache Dehnung ist für Beginner optimal. Besonders wenn die Lines immer länger werden. Sprünge sind darauf möglich. Eine größere Dehnung stellt durch das weite Durchhängen sehr große Anforderungen an den Benutzer und sollte wirklich nicht zu Beginn benutzt werden.

In der Regel liegen die Dehnungsbereiche bei 2-3% oder zwischen 8 und 10%. Um so höher die Dehnung um so wackeliger ist. Höhere Dehnungen sind im Normalfall nur bis 20 Meter zu empfehlen.

Die richtige Fixierung

Wenn Sie sich für eine Fixierung durch Ratschen entschieden haben, was meistens der Fall ist,  muss eine Positionierung so nah wie nur möglich am Endpunkt angestrebt werden. So kann es kaum bis gar nicht zu ungewollten Bewegungen der Slackline kommen. Um eine maximale Straffung zu ermöglichen gilt hier: „Je größer desto besser“. Zu beachten gilt natürlich nicht über die Belastungsgrenze des Bandes hinaus zu gehen.

Natürlich wollen auch die Bäume geschützt werden. Dazu eignet sich schon ein normales Stück Teppich. Meist beinhaltet ein Slacklineset aber schon geeigneten Baumschutz.